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  • Jürgen Petersen

Burnout #1

Aktualisiert: Juli 16


Zuerst zur Definition des Wortes Burnout: Man versteht darunter einen Zustand totaler körperlicher und seelischer Erschöpfung, der sich oft über einen längeren Zeitraum ganz unauffällig aufgebaut hat. Man besitzt nicht mehr die Fähigkeit oder Möglichkeit zur Erholung oder zur Regeneration. Diese stehen einem einfach nicht mehr zur Verfügung. Oft wird die Gefahr dieses Erschöpfungszustands stark unterschätzt. Erst Krankheiten wie zum Beispiel ein Herzinfarkt oder ein Schlaganfall, Diabetes, teilweise sogar gleichzeitig, machen uns erst darauf aufmerksam, dass etwas nicht stimmt. Aber auch unsere Umgebung kann verschiedene Äußerungen eines Burnouts mitbekommen: Leistungsabfall, extreme Ungeduld und Reizbarkeit, nicht zu vergessen eine emotionale Erschöpfung. Gleichgültigkeit in Bezug auf Arbeit und/oder Menschen ist von außen meist sichtbarer als eine Antriebsschwäche neben noch ganz anderen körperlichen Beschwerden. Was können wir gegen tun?

Wobei das "wir" sowohl auf uns selbst abzielt es aber auch auf uns als Freunde, Verwandte oder Kolleginnen und Kollegen abzielt. Natürlich kann ein erstes, vorsichtiges Gespräch hilfreich sein, um die betroffene Person auf dieses Thema hinzuweisen. Sicherlich wird aber eine Lösung wahrscheinlich nur mit professionelle Hilfe machbar sein. Schließlich handelt es sich um eine Krankheit bzw. einen Krankheitszustand, der, wenn er in einem Betrieb auftritt, sowohl finanzielle Auswirkungen, als auch arbeitstechnische Probleme mit sich bringen wird oder gar auf diese hinweist. So ist es meist ein Problem des Systems, weniger der Person. Die Diagnose "Burnout" kann daher jedem Betrieb und natürlich auch im Handwerk auftreten. Von uns ist davor keiner gefeit. ...................................

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