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  • Jürgen Petersen

Burnout #2


Schauen wir uns die Erschöpfungsspirale mal genauer an: Sie läuft von Schmerzen aller Art über einen Energieverlust und eine markante Reizbarkeit bis hin zu aggressiven Verhaltensausbrüchen oder cholerischen Anfällen. Letztendlich steckt dahinter meist eine bestimmten Gedankenenge mit dem Gefühl, dass man die Situation sowieso nicht ändern kann. Meist führt sie dann weiter über noch mehr Arbeit, die aus dem Gefühl resultiert, dass man seine Aufgaben doch irgendwie schaffen müsste und auch anschließenden klaren Schuldgefühlen.

Man ist dann auch nicht mehr sicher vor sogenannten "Grübelattacken", weil man scheinbar alles nicht mehr schafft; aber das Gefühl nicht los wird, man müsste alles schaffen. Sehr auffällig ist ebenso ein Motivationshverlust sowie eine absolute Mutlosigkeit. Suizidale Gedanken drücken meist eine erreichte Depression deutlich aus. Diese Erschöpfungsspirale nach Unger und Kleinschmidt (c) wird oft in ihren Anfängen weder wahr- noch ernst genommen. Angebote von außen und Hilfen können meist schon sehr früh nicht mehr wahrgenommen werden. Auch daher ist eine professionelle Hilfe ausgesprochen wichtig. Schließlich möchten alle Beteiligten wieder zurück in ruhigeres und passendes Fahrwasser. Also achten wir noch mehr auf unsere Arbeits-Partner und - Partnerinnen, um rechtzeitig mit Ihnen zusammen Probleme des ganzen Betriebes anzugehen.

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